Auf der 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen

in Karlsruhe vom 31.8.-8.9.2022

 

 

hatten wir von JC2033 die Möglichkeit unser Anliegen

 

auf dem Gelände vor dem Kongress-Zentrum im Rahmen des „Brunnen“-Programms der Vollversammlung den Teilnehmern des Treffens und den verbeikommenden Karlsruhern vorzustellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

 

 

Oliver Fleurys Buch über seine Vision einer weltweiten gemeinsamen Feier der Auferstehung Jesu 2033 ist inszwischen in 16 Sprachen übersetzt, so auch ins Arabisch und Chinesische. Es war der Blickfang auf unserem Tisch und konnte für 10 € erworben oder kostenlos als pdf-Datei bestellt werden.

 

Die „Midway Mag“ von 2020, in drei Sprachen(deutsch, englisch und französisch) vorliegend, berichtet über das Erreichtein den ersten 13 Jahre seit 2007, also den halben Weg bis 2033, wurde von uns verschenkt.

 

 

Daneben hing der Zeitstreifen, um ein Gefühl für diese 2000 Jahre zu bekommen. Hier kam es zu Diskussionen über Kalenderfragen und warum wir das Jahr 2033 statt 2030 gewählt haben.

 

 

Dieser Aufsteller in der Mitte des Zeltes zeigt, wo in der Welt es 2020 Botschafter für unser Anliegen gab. Inzwischen sind es schon über 100 und wir sind sicher, dass es bald noch mehr sein werden, je näher das Jahr 2033 auf uns zukommt.

Diese beiden Teilnehmer aus Indonesien ließen sich dafür begeistern.

 

 

Zu dem nächsten Welttreffen in Cartagena in Kolumbien im März 2023, das jetzt schon mit viel Einsatz von vielen in Lateinamerika vorbereitet wird, wurde auf dem rechten Aufsteller groß eingeladen.

 

 

Von den gegenüberliegenden Brunnen-Info-Ständen waren wir durch diese Springbrunen getrennt, die mit ihrem Rauschen unsere Gespräche begleiteten.

 

 

Am letzten Tag des Welttreffens, wurden die Zelte schon abgebaut und hatten wir die Gelegenheit an der abschließenden Plenumssitzung teilzunehmen, an der neben 451 Deligierten auch mehr als tausend weitere Teilnehmer den Saal füllten.

 

 

Die von den Arbeitsgruppen erarbeiteten Erklärungen des Welttreffens waren noch einmal bis in die Nacht von diesen aufgrund von Änderungsvorschlägen diskutiert worden. Auf großen Leinwänden wurden die Hinzufügungen und Streichungen im Text bekannt gegeben und darüber abschließend abgestimmt.

 

 

Immer waren Gebärdendolmetscher daneben zu sehen, denn auch taube Menschen waren unter den Deligierten und Besuchern.

 

 

Neben den Namen derer, die redeten, und ihrer entsendenden Kirche wurde groß ihre noch verbleibende Sprechdauer angezeigt: 1 Minute. Ich staunte, wie disziliniert sich die allermeisten daran hielten.

 

 

Nach dem Dank für die geleistete Arbeit während dieser Tage und in den vergangenen acht Jahren seit der letzten Weltversammlung stellte sich der neu gewählte Generalsekretär des ÖRK vor, der ab 1. Januar das Amt übernehmen wird: Pastor Prof. Dr. Jerry Pillay aus Südafrika.

 

 

 

Beim Aufbruch zum Abschlussgottesdienst fiel mir dieses große Wandbild auf, gestaltet von der Kampagne „Donnerstags in Schwarz“ gegen Vergewaltigung und Gewalt gegen Frauen.

 

 

Im Abschlussgottesdienst stand wie bei dem zur Eröffnung Jesu Gespräch mit der Samaritanerin am Jakobs-Brunnen aus Johannes 4 im Mittelpunkt, dargestellt auf dieser Ikone auf dem Podium.

 

 

Es predigte Pastorin Joy Evelyn Abdul-Mohan, die Modoratorin der Presbyterianischen Kirche von Trinidad und Tobago.

 

 

Sehr persönliche reflektierte Pastor Canon Christopher Douglas-Huiwai, ein Maori aus Neuseeland, über das Gesagte.Er betonte, wie wichtig es ist,dass sich jeder Mensch in seiner Individualität von uns gesehen und mit Liebe empfangen wird.

 

 

Stehend beteten, sangen und empfngen wir den Segen – vereint mit Menschen aus aller Welt!

 

 

Zum Schluss noch ein Blick auf ein Kunstwerk, das in diesen Tagen entstand. Ein Künstler fotografierte 616 Delegierte und Teilnehmer der Versamlung, u.a. auch uns und tatsächlich können wir uns dort wiederfinden.

 

 

Wie im Himmel – so fühlte ich mich bei den Begegnungen mit Schwestern und Brüdern aus allen Himmelsrichtungen und den verschiedensten Völkern, Frauen und Männern, Jungen und Alten, Blinden und Tauben, im Rollstuhl oder auch zu Fuß, aber sichtbar körperlich behindert – sie alle auf Augenhöhe zu erleben, selbstbewußt und offen, fröhlich oder manche auch ernst, geeint durch den Geist Jesu, der uns bewegt zur Versöhnung und Einheit, wie es die Losung des Welttreffens sagt und mir auf einem Bändchen geschenkt wurde:

Auf Deutsch: "Jesus Christus bewegt die Welt zu Versöhnung und Einheit"

 

Katharina Dang
im September 2022